30 Jahre Sand
Seit 3 Jahrzehnten dasselbe Ziel
Tolles Wetter und zahlreiche Gäste bei der Branntweinbach-Radtour 2026

Gewohntes Bild am 1. Mai: Der FC Branntweinbach am Sander Badesee
Bald scheint es beim 1. FC Branntweinbach so zu sein wie bei einem lokalen Möbeleinrichtungshaus, das gefühlt jedes Jahr ein Jubiläum feiert, denn für die kürzlich abgehaltene Radtour lässt sich getrost die Überschrift „30 Jahre Sand“ verwenden.
Seit 1996 ist nämlich das Ziel des alljährlichen Ausflugs am 1. Mai der Badesee Lechfeld im Zentrum der Sander Seen in der Gemeinde Todtenweis.
Nach 3 Fahrten ins wesentlich weiter (etwa 40 km) entfernte Mickhausen (1992-94) und einer einmaligen Reise nach Blumenthal ('95), fand man vor genau 3 Jahrzehnten die ideale (und optimale) Location für die Branntweinbach-Radtour, sowohl was die Fahrt dorthin (durchgehend ebene Strecke, mit ca. 17 km auch für die „Kleinen“ nicht zu lang), als auch die Gegebenheit vor Ort betrifft (die Möglichkeit zu grillen sowie ausreichend Platz für unseren Tross).
Nach diesen nun 30 Jahren schafften wir es am vergangenen 1. Mai 2026 (ein Freitag) zum immerhin 23. Mal bis an den See, hielten dort unser gewohntes Picknick ab und verbrachten in gemütlicher und entspannter Form einige Stunden des bundesweiten Feiertags.
Das Wetter – Jahr für Jahr im Vorfeld eines unserer größten „Sorgenkinder“ – war uns wieder hold und versprach bereits die Tage zuvor einen schönen, sonnigen Ausflugstag mit Temperaturen um die 20 °C (bzw. ein wenig höher).
So stand der Tour nichts im Wege und die Branntweinbacher verabredeten sich am 1.5. ab 9.30 Uhr auf dem Förg-Hof in der Hammerschmiede, um dann eine halbe Stunde später ihre Fahrt nach Sand zu starten.
Die Teilnehmer trafen einer nach dem anderen – direkt mit dem Radl oder aber die Drahtesel auf dem Auto bzw. -anhänger festgezurrt – auf dem Hofgelände ein und begrüßten sich ganz herzlich. Teils gab es dabei gar ein erstes Wiedersehen in diesem Kalenderjahr. Gemeinsam wurde der Anhänger mit Tischen, Bänken, Getränken, Grill usw. sowie das Versorgungsauto mit Würstl und allerlei weiteren Dingen beladen, die man eben zur Feier am Zielort benötigt.
Bei der Menschenmenge, die sich dort in der Hammerschmiede versammelte, wurde aber doch der ein oder andere vermisst. Überhaupt hatte man das Gefühl, wir wären dieses Mal etwas weniger Radler als die letzten Jahre. Wie sich später herausstellte, kamen wir letztendlich aber wieder auf einen Top-Wert von 40 Leuten, die sich alles in allem fahrradtechnisch nach Sand bewegten. Es war nur so, dass sich der gesamte Tross in mehreren Gruppen aufteilte. Ein paar machten sich schon eher, ein paar wiederum etwas später an die 17 km lange Strecke. Andere hingegen begannen ihre Tour in Langweid.
Um kurz nach 10 Uhr jedenfalls fuhr der Großteil der „Biker“ vom Förg-Hof los, aber auch hier bildeten sich schon am Start mehrere kleine Grüppchen. Mittlerweile kennt eben jeder den Weg und viele teilen sich die Fahrt nach ihren Bedürfnissen ein (mit den Kleinsten im Schlepptau ist schon des Öfteren mal eine Pause vonnöten).
Wie immer ging die Tour am Lech entlang bis Gersthofen und dann am Lechkanal bis zur Langwieder Brücke. Von dort führte das letzte Stück auf asphaltiertem Radweg bis zu den Sander Seen, wobei hier der etwas nervige Ostwind, der an diesen Tagen überwiegend blies, die Freizeitsportler etwas ausbremste.
Ansonsten, vor allem am Zielort, merkte man aber glücklicherweise gar nicht so viel von der teils doch „steifen Brise“.
Ob mit mehreren Pausen, mit kurzem Zwischenstopp oder ganz ohne Halt unterwegs: Zwischen kurz nach 11 und 11.30 Uhr erreichten alle Radler den anvisierten Badesee Lechfeld.
Bei Ankunft der Haupt-Radlergruppe war auch längst schon wieder alles aufgebaut: Tische, Bänke, Stühle, Sonnenschirme … Die Grills standen parat, die Getränke waren abgeladen – kurzum: die Leute mit den Versorgungsautos hatten längst volle Arbeit geleistet.

Treff- und Startpunkt Förg-Hof: Die Radler sammeln sich 
Abfahrt um kurz nach 10: Unser Ehrenpräsident und sein Enkel starten
Kurze Rast der Hauptgruppe unterwegs
Auch hier am See spielten sich nun etliche Begrüßungsszenen ab. Den 40 Fahrradankömmlingen gesellten sich noch insgesamt 27 weitere Besucher hinzu, die mit Auto, Motorrad oder Roller am Ausflugsziel ankamen. Und auch von denen hatte man manch eine/n seit langem nicht mehr gesehen.
Wie immer wurden sogleich Brote mit Kräuterbutter beschmiert, wobei das ein oder andere Stück sofort in den (hungrigen) Magen gelangte. Das Salatbuffet füllte sich mit den Mitbringseln unserer Angehörigen und die Grills wurden angeheizt und mit Broten und Würsteln beladen.
Gegen 11.45 Uhr bildete sich sodann die gewohnte Schlange am Buffet und an den Grills. In diesem Jahr hatten wir erstmals dazu aufgerufen, ein jeder solle doch Teller, Tassen und Besteck möglichst selbst mitbringen (und wieder mitnehmen), damit die Arbeit mit dem schmutzigen Geschirr – zu Hause in der Hammerschmiede – nicht wieder an ein paar wenigen hängen bleibt. Das hat im Übrigen bestens funktioniert und wird für die Radtour sicher auch in Zukunft so gehandhabt werden.
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Kein Radausflug nach Sand ohne dieses Bild: Brote werden mit Kräuterbutter beschmiert |

"Essen fassen!" - Schon bildet sich die gewohnte Schlange.
Nach der ersten Stärkung – wer wollte, holte sich natürlich noch Nachschlag (Würstl gab‘s schließlich genügend) – war dann ausgiebig Zeit, den schönen Tag am See zu genießen.
Man saß auf den Bierbänken beim Ratsch zusammen, legte sich auf Decken in die Wiese, spielte Fuß- und Volleyball, „sandelte“ im Sandkasten, blätterte in einem Buch, erfrischte seine Füße im kalten Seewasser oder fand eine andere Beschäftigung, die einem in diesem Moment so richtig taugte – Urlaubsfeeling pur am Sander See!
Mehrere Generationen waren hier in unseren Reihen vertreten: vom 84-jährigen Seppl (Förg) bis hin zum wenige Wochen jungen Moritz (Friedl). Der Abschnitt im Nordosten des Badesees lag wieder mal ganz in unserer Hand. Mit 67 Gästen insgesamt hatten wir auch exakt den Wert vom letzten Jahr erreicht.
(Zudem konnte der 1. FC Branntweinbach zwei offizielle Neumitglieder in seinen Reihen begrüßen. Der eben erwähnte Moritz und die 83-jährige Rosemarie (Hermanutz) zeigen, dass niemand zu jung oder zu alt ist, um ein Teil unseres Vereins zu werden.)
So gegen 14.30 Uhr gönnte man sich Kaffee und Kuchen. Das zweite Buffet des Tages (wieder frisch Gebackenes unserer Mitglieder) lud zum Nachtisch ein. Leider hatte man zu wenig Kaffee mit nach Sand gebracht (wurde u. a. vom Autor dieser Zeilen vergessen – Sorry!), so dass nicht jeder eine volle Tasse bekam. Da ansonsten aber reichlich Getränke zur Auswahl standen, konnte (oder musste) auf diese – als Ersatz – umgestellt werden.

Die großen Jungs beim Beachvolleyball-Spiel
Wie im Urlaub: Entspannende Stunden am See
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Dürfen nicht bei unserem See-Picknick fehlen: Kaffee und Kuchen |
Ab halb 4 mussten uns dann schon die ersten Radler verlassen. Wie sie gekommen waren, in mehreren Gruppen, so entfernten sich die Ausflügler auch wieder vom See. Der Hauptteil begann um kurz vor 16 Uhr mit den Aufräumarbeiten, die einmal mehr – weil jeder mit Hand anlegte – so schnell vonstatten gingen, dass bereits in wenigen Minuten alles an mitgebrachten Gerätschaften (wie auch unser Müll) wieder auf dem Hänger und in den Autos verstaut war.
Danach machte sich auch der letzte – große – Radlertrupp auf den Heimweg, dieses Mal mit einem angenehmen Rückenwind-Abschnitt, zersplitterte – wie gewohnt – unterwegs in mehrere Grüppchen und kam spätestens um 17.30 Uhr wieder auf dem Förg-Hof in der Hammerschmiede an.


Es geht nach Hause: auf dem Rückweg vom "Badesee Lechfeld"
So endete das Jubiläum „30 Jahre Sand“ mit unserer 23. erfolgreichen Radtour hin zu diesem Ort (korrekterweise: zu den Seen etwas außerhalb von Sand).
Einen supertollen Tag hatten wir wieder erwischt. Das Wetter hat mitgespielt, alles hat bestens geklappt (okay, der Kaffee war etwas zu wenig), es gab keinerlei Pannen und Unfälle und alle sind heil und gesund geblieben. Glückliche, zufriedene, wenn auch teils müde Gesichter waren am Ende das allgemeine Erscheinungsbild.
Jeder Teilnehmer war einmal mehr absolut froh, dabei gewesen zu sein.
Und dass alles so wunderbar funktioniert hat, dafür danken wir besonders:
den Organisatoren der Radtour 2026, den Besorgern von Speis und Trank (Silke, Uli und Thomas), den beiden Grillern (Florian und Silke), den fleißigen Salatemachern, Kuchenbäckern und Kaffeekochern, den Transportfahrern und allen anderen, die in welcher Form auch immer zum Gelingen des diesjährigen Radausflugs beigetragen haben.
Vielen, vielen Dank!
Großen Dank all den Teilnehmern unserer Tour (ob aktiv mit dem Rad oder als Besucher in Sand)!
Wieder war’s richtig toll mit euch und wir freuen uns schon auf das nächste Fest mit euch!
Nur (aber nicht nur) für alle, die es genau interessiert – hier unsere Teilnehmer an der Radtour 2026:
Mit dem Fahrrad zum Badesee nach Sand kamen (egal ob selbst aktiv oder als Mitfahrer – im Hänger oder Kindersitz):
Hansi Arnold, Silke Arnold, Selina Arnold, Thomas Arnold, Seppi Arnold, Steffi Arnold, Roland Kienast, Lisa Kienast, Julia Kienast, Centa Arnold, Jürgen Arnold, Sandra Rettenberger, Diana Rettenberger, David Rettenberger, Xaver Förg, Sophie Förg, Andrea Förg, Michael Berklmeir, Finn Berklmeir, Heri Förg, Florian Förg, Thomas Förg, Uli Förg, Klaus Förg, Konny Förg, Julia Förg, Jakob Förg, Christian Gerblinger, Astrid Gerblinger, Anton Gerblinger, Emil Gerblinger, Herbert Friedl, Tina Friedl, Fabian Friedl, Leon Friedl, Anja Seibold, (deren Freund) Daniel, Luis Seibold, Lara Seibold und Lotta Seibold
Zusätzlich trafen dort – mit Auto, Motorrad, Roller – ein:
Lisi Arnold, Melanie Arnold, Kevin Prapertnik, Fabian Arnold, Claudia Kienast, Werner Bichler, Rosi Bichler, Martina Bichler, Seppl Förg, Irmgard Förg, Simon Förg, Sabine Hermanutz, Daniel, Sarah Hermanutz, Rosemarie Hermanutz, Manuel Förg, Daniel Friedl, Barbara Friedl, Moritz Friedl, Susanne Jacob, Isabell Jacob, (deren Freund) Johannes, Martina Scheuringer, Tino Keil, Hans Stegherr, Karsten Vaniecek und Werner Ziere
Alles in allem sind das 67 Personen. 40 davon waren mit dem Fahrrad unterwegs. (Und das sind exakt die gleichen Zahlen, wie wir sie im letzten Jahr schon hatten.)
Über diese Veranstaltung gibt’s wieder die Fotos dieser Seite sowie einige mehr in unserer Bildergalerie zu finden. (Unter Bildergalerie – Radtour – 2026)
Und hier ist der schnelle Link dorthin. Einfach draufklicken.

